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Biasca

Wo sich das Bleniotal vom Lukmanier her und die Leventina vom Gotthard vereinen, liegt Biasca. Der Ort beherbergt nicht nur das zukünftige Südportal des Gotthard-Basistunnels, sondern auch sehenswerte Bauten, z.B. die Kirche SS. Pietro e Paolo.
Von Biasca weiter südwärts nennt sich das vereinte Tal Riviera. Drei Kilometer östlich von Biasca liegt auf einer Terrasse des Pizzo Magno der kleine See von Carigiolo, dem der gegenüber dem Bahnhof Biasca in bis zu 80 Meter hohen Wasserfällen abstürzende Bach entspringt. Diese stiebende Wahrzeichen ist vielen Bahnreisenden vom Blick aus dem Zugfenster bekannt.

Biasca an der alten Gotthard-Bahnlinie ist zugleich künftiges Südportal des Gotthard Basistunnel der neuen alpenquerenden Bahnverbindung NEAT (Neue Eisenbahn-Alpentransversale). Für Bahnfreunde ein Höhepunkt: In Biasca beginnt der Bahnwanderweg «Gottardo», der von Biascabis Airolo und auf der Alpennordseite von Göschenen bis Erstfeld führt und mit über 70 Informationstafeln und gut platzierten Aussichtspunkten Spannendes zur wohl bedeutendsten Bahnlinie Europas vermittelt.

Im Mittelalter war Biasca Schauplatz eines der grössten Bergstürze in der Geschichte der Schweiz: 1512 zerstörte ein Bergsturz vom Monte Crenone (heute Pizzo Magno) viele Häuser, tötete Hunderte von Bewohnern und schuf eine Talsperre. Diese barst 1514 unter dem Druck des aufgestauten Sees und richtete schwerste Schäden bis in den Piano di Magadino an.

Einen Besuch lohnt in Biasca die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche SS. Pietro e Paolo, ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung mit monochromen Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Ein Kreuzweg mit 14 Kapellen wurde 1742 errichtet und führt zum Oratorium Santa Petronilla mit Fresken aus dem 17. Jahrhundert. Einen Blick lohnt auch die historische Brücke Santa Petronilla.

Sehenswert sind auch die Pfarrkirche San Carlo (1891-1905), ein nie ganz fertig gestellter monumentaler Bau, sowie das militärhistorische Museum Forte Mondascia. In Biasca sind zudem einige alte Patrizierhäuser erhalten geblieben.

Highlights

  • Wasserfälle - die beim Bahnhof rund 80 Meter in die Tiefe stürzenden Wasserfälle sind Wahrzeichen Biascas und manchen Bahnreisenden schon aufgefallen.
  • Zum 125-Jahr-Jubiläum der Gotthardbahn wurde zwischen Erstfeld und Biasca der Gottardo-Weitwanderweg eröffnet. An gut 50 Orten informieren Tafeln über Gotthard-Region und -Bahn.
  • Alptransit-Baustelle bei Biasca - ein Besucherzentrum vermittelt Spannendes über die Grossbaustelle des Gotthard-Basistunnels, des neuen Bahntunnels von 57 km Länge für den alpenquerenden Verkehr.
  • Kirche SS. Pietro e Paolo in Biasca - ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung mit monochromen Fresken aus dem 13. Jahrhundert.
  • Valle di Blenio - dank seiner ausgesprochenen Nord-Süd-Ausrichtung ist das Bleniotal in Richtung Lukmanierpass sehr sonnig und wird auch «Sonnental» genannt.
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Kontakt Informationen

Biasca e Riviera Turismo
Contrada Cav. Pellanda
6710 Biasca
Tel. +41 (0)91 862 33 27
Fax +41 (0)91 862 42 69
info@biascaturismo.ch

www.biascaturismo.ch


 

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