Chur blickt auf 5000 Jahre Siedlungsgeschichte zurück und gilt somit als die älteste Stadt der Schweiz. Die lebendige kleine Bischofsstadt hat sich dank ihrer verkehrsgünstigen Lage zum kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Bündnerlandes entwickelt. 26 Bündner Ferien- und Kurorte sind in weniger als einer Stunde von Chur aus erreichbar.
Thusis liegt am nördlichen Eingang zur spektakulären Viamala-Schlucht des Hinterrheins. Der Bündner Ort ist Ausgangspunkt der Albulabahn, vieler Passfahrten sowie von Ausflügen Richtung Heinzerberg und ins burgenreiche Domleschg.
Einst lediglich ein Passort zwischen Chur und Tiefencastel, ist Lenzerheide in der parkähnlichen Landschaft eines Hochtals auf 1500m längst ein beliebtes Sommer- und Winterferienparadies für Familien und Aktivsportler. Im Winter warten auf beiden Talseiten am Stätzerhorn und am Parpaner Rothorn je ein Wintersportgebiete auf grosse und kleine Wintersportfreunde.
Tiefencastel liegt im Albulatal am Schnittpunkt wichtiger Bündner Verkehrsachsen und an der Albula-Bahnlinie. Die Lage macht Tiefencastel zum Ausgangspunkt vieler Ausflüge, so etwa auch in den Parc Ela, dessen talseitiges Tor Tiefencastel bildet.
Filisur liegt im Albulatal an der Verzweigung von Albula- und Davoserlinie der Rhätischen Bahn. Der weltbekannte Landwasserviadukt ist das Wahrzeichen des Orts. Bekannt ist die Gegend auch wegen der nahen Schlittelbahn von Preda nach Bergün.
Intaktes Bergdorf am Fusse des Albulapasses, vor dem Tor zum Engadin. Historischer Dorfkern und Turmanlage ist ein Ortsbild von nationaler Bedeutung. Die Fahrt mit der Rhätischen Bahn von Bergün nach Preda, dem Herzstück der Unesco-Linie Albula / Bernina RhB, ist für jeden Gast ein Höhepunkt. Im Winter ist Bergün bekannt als die Schlittelwelt.
Geteilt durch den Fluss Inn, liegt am Fusse des Albula-Passes der kleine malerische Oberengadiner Doppelort La Punt Chamues-ch mit seinen schönen Engadiner Bauern- und Patrizierhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert sowie mit sehenswerten Kirchen.
S-chanf mit seinen Engadinerhäusern liegt im Oberengadin am Inn und ist ein guter Ausgangspunkt für Besuche im Nationalpark: Das nahe Val Trupchun soll die wildreichste Gegend Europas sein. Sportler kennen S-chanf als Ziel der Engadiner Marathons.
Das malerische Engadiner Dorf Zernez ist das Tor zum Schweizerischen Nationalpark, dem mit 172 Quadratkilometern grössten Schutzgebiet der Schweiz mit einer faszinierenden Wildnis mit vielen Alpentieren und -pflanzen. Zernez ist aber auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Engadin und das Dreiländereck Schweiz - Italien - Österreich zu erkunden.
Lavin liegt in der Talsohle des Unterengadins direkt am Inn auf dem Weg von Zernez nach Scuol. Durch den 19 km langen Vereina-Eisenbahntunnel ist Lavin mit dem Prättigau verbunden. Der Ort ist beliebter Ausgangs- und Etappenort schöner Wanderungen.
Abseits der grossen Verkehrs- und Touristenströme geniesst das Schellen-Ursli-Dorf ein ruhiges Dasein an der Südflanke des Unterengadins. Mit seinen gepflegten, reich verzierten Engadiner Häusern gilt Guarda als eines der besterhaltensten Engadinerdörfer.
Ardez im Unterengadin - mit hervorragend erhaltenem Dorfbild und charakteristischen Engadinerhäusern - liegt am Südhang der Silvrettakette auf einer sonnigen Terrasse und ist umgeben von einer prächtigen Landschaft mit satten Wiesen und Mischwäldern.
Scuol, der Hauptort des Unterengadins, und die Nachbarorte Tarasp und Vulpera liegen in einem weiten, bewaldeten Talbecken des Inns. Mit dem Thermalbad und dem Ausflugs- und Wintersportberg Motta Naluns bietet Scuol ein breites Freizeitangebot.
Das Unterengadiner Dorf Martina liegt unweit von Scuol am noch kleinen Fluss Inn und ist Grenzort für den Übergang nach Österreich. Der Ort zählt bloss 100 Einwohner, hat aber 2 Kirchen und fast alle Häuser sind im traditionellen Engadinerstil.
Der Kurort Andeer liegt im Schamsertal (Val Schons), einem Abschnitt des Hinterrheintals, und ist bekannt für seine wilden Schluchten und die Heilquelle. Die Lage am Weg zum Splügenpass und San Bernardino prägt die Orte am Hinterrhein.
Die Lage am Splügenpass und am San Bernardino prägt die Orte in der Bündner Ferienregion Rheinwald entlang des Hinterrheins: Splügen ist ein typisches Passdorf mit gut erhaltenem Dorfbild, stolzen Palazzi und sonnengebräunten Walserhäusern.
Der San Bernardino Pass verbindet das Bündner Hinterrheintal im Norden mit dem ebenfalls bündnerischen Misox im Süden. Nahe der Passhöhe liegt der kleine Ferienort San Bernardino mit vielseitigen Wander- und Wintersportmöglichkeiten. Die Bernardino-Route ist für die Ostschweiz die Alternative zum Gotthardpass für die Fahrt ins Tessin.
Roveredo (GR) liegt nahe bei Bellinzona im untersten Teil des Bündner Südtals Valle Mesolcina (Misox). Wenig talaufwärts zweigt mit dem Val Calanca ein weiteres Bündner Tal ab. Roveredo ist damit ein Schnittpunkt zwischen Graubünden und dem nahen Tessin.
Bellinzona (dt. Bellenz) liegt an einer strategischen Talenge am südlichen Zugang zu den Alpenpässen Gotthard, San Bernardino und Lukmanier und ist die wohl italienischste Stadt der Schweiz. Die "Skyline" der Tessiner Hauptstadt mit lombardischem Charakter bildet die mächtige Festungsanlage aus drei der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen der Schweiz, ein von der UNESCO anerkanntes Weltkulturerbe.
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