Der Kontrast von gelben und grauen Steinquadern, das Spiel zwischen Licht und Schatten erzeugt in der ehemaligen Abteikirche von Payerne ein eindrücklich stilles Raumerlebnis. Kurz taucht das träge Flüsschen Broye auf, nachher ist es im Waldstreifen nur noch zu erahnen, die Route steigt kräftig an.
Weithin dehnen sich Wiesen und Äcker über die breiten Hügelwellen, der ruhige Gros de Vaud ist eine Getreidebauregion, lange Ackerstreifen folgen harmonisch den Geländebewegungen, geschützte Mulden bergen Dörfer und Weiler. Hier ist welscher Charme mit bernischer Behäbigkeit gepaart. Die massiven Bauernhäuser aus Stein zeigen stolz ihre grossen Torbogen und auf dem «Le Chemin des Blés» wird alles ums Korn erzählt. Landschaftskerben mit den tief eingegrabenen Flüsschen La Mentue, La Venoge und L'Aubonne lassen Velofahrer schwitzen. Entschädigt werden sie von den Schlössern von Vuillerens mit seinen farbenfrohen Irisgärten und Vufflens. Letzteres mit einem 60 Meter hohen Backstein-Bergfried und vier minarettartigen Ecktürmen.
Durch den milden Einfluss des nahen Lac Léman tauchen in der weiten Landschaft schon die ersten Weinberge auf, doch führt die Route erst durch die steilen Gassen des Städtchens Aubonne, wo die offenen Arkaden der mächtigen Kornhalle Kühlung versprechen. Ein heiterer Landstrich ist La Côte. Auf der sonnendurchtränkten, steilen Reblandschaft wächst ein fruchtig spritziger Chasselat-Weisswein.
Etappen
Die Route besteht aus 2 Etappen, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.
Orte
Anreise / Rückreise
Unsere Empfehlungen zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Länge 86 km
HöhenmeterPayerne–Rolle: 1'000 m
Rolle–Payerne: 1'050 m
AnforderungTechnik: leicht
Kondition: mittel
WegweisungFolgen Sie dem abgebildeten Logo auf der roten Wegweisung für das Velofahren.