Der grösste Wasserfall Europas, der Rheinfall, ist ein stiebendes Naturschauspiel. Auf Spektakel und Touristenrummel folgen Weite, kleine Rebberge an Südhängen und die Thur mit den blumenbekränzten Riegelhäusern von Andelfingen. Der Autobahnbau machte es möglich: aus einer Schnellstrasse wurde ein langer, idyllischer Radweg durch Wald und Flur. Die S-Bahn begleitet die Route.
Nach der Einfahrt durch ein intaktes dörfliches Quartier, spielt Winterthur - Zürichs Nebenbuhlerin - seinen Charme als kreative Velostadt aus. Eingegraben windet sich die Töss. Über die Weisslinger Anhöhe geht’s ins flache Tal nach Pfäffikon. Ein Kleinod am Rand des industrialisierten Zürcher Hinterlandes ist der Pfäffikersee: überraschend unverbaute, weite Riedwiesen und Flachmoore mit Fieberklee und Wollgras prägen neben der stillen Wasserfläche das Landschaftsbild, und bietet ein perfektes Habitat für eine reiche Vogelwelt.
Südlich der aufstrebenden Stadt Wetzikon formen eigenartige grüne Hügel die Landschaft, diese lang gezogenen Drumlins wurden vom eiszeitlichen Linth-Rhein-Gletscher geformt. Nach Rüti beginnen die Hügel zu wachsen, die Tobel werden tiefer, die Wälder dunkler, die Steigungen happiger und die Panoramen grandioser. In Goldingen buddelte man Gold. Pilger wanderten jahrhundertelang über den Rickenpass, der erst um 1800 eine richtige Strasse bekam.
Etappen
Die Route besteht aus 2 Etappen, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.
Orte
Anreise / Rückreise
Unsere Empfehlungen zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Länge 96 km
HöhenmeterSchaffhausen–Wattwil (Ricken): 1'150 m
Wattwil (Ricken)–Schaffhausen: 760 m
AnforderungTechnik: leicht
Kondition: mittel
WegweisungFolgen Sie dem abgebildeten Logo auf der roten Wegweisung für das Velofahren.