Über zwei Juraketten kurbeln wir von Ste-Croix ins abgeschiedene Hochtal von La Brévine, selbst im Sommer windverblasen und rau. Anders die Höhlen-Welt von Col-des-Roches: die Mühlen nutzten einst die unterirdischen Wasserläufe. In Le Locle säumen berühmte Uhrenfirmen die Hauptstrasse, im Uhrenmuseum werden feinste Taschenuhren ausgestellt. Und La Chaux-de-Fonds wurde nach dem Brand 1764 in rechtwinkliger Gliederung wieder aufgebaut.
Ab in die Franches Montagnes, eine eindrückliche Landschaft mit Pferden und Kühen auf weitläufigen Weiden, gigantischen Schirmtannen und abgelegenen Höfen mit dicken Mauern. Über den Mont Soleil an Windgeneratoren und Sonnenkollektoren vorbei nach Tramelan. Das Gesicht des Juras wandelt sich immer wieder, nach dem Hochplateau bestimmen nun Hügel und einsame Täler die Landschaft. An der Birs liegt Moutier, Bezirkshauptort des Berner Juras, die Route folgt der Bahn hinauf nach Gänsbrunnen, die Sprache wechselt, noch präsent im Ortsnamen Welschenrohr.
Das solothurnische Thal liegt zwischen zwei Juraketten, einst blühte hier die Keramikindustrie. In Balsthal überwachen Burgen und Ruinen die Taleingänge. Schon die Römer hinterliessen am Oberen Hauenstein Wagenspuren. Im Baselbiet wandelt sich der Kettenjura zum Tafeljura, es tauchen die ersten Baselbieter Kirschbäume auf, ein Fest der Sinne. Das Tal der Frenke weitet sich, wir fahren in die Kantonshauptstadt Liestal ein.
Etappen
Die Route besteht aus 4 Etappen, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.
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Orte
Anreise / Rückreise
Unsere Empfehlungen zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Empfehlungen Bahn, Bus, Schiff
Zum Verkürzen der Route, zum Überwinden von Höhenmetern oder einfach weil es schön ist, empfiehlt SchweizMobil folgende Strecken mit Bahn, Bus oder Schiff zurückzulegen.
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Länge 185 km
HöhenmeterSte-Croix–Liestal: 2'400 m
Liestal–Ste-Croix: 3'100 m
AnforderungTechnik: mittel
Kondition: mittel
WegweisungFolgen Sie dem abgebildeten Logo auf der roten Wegweisung für das Velofahren.