Eine «Hü-und-Hott»-Route durch die Talebenen und Hügel im Südwesten Berns. Vorbei an den kleinen, meist warmen Moränenseen, wie dem Amsoldinger- oder Uebeschisee in die Gürbetal-Ebene. Das streng geometrische Bild des meliorierten Moores wird durch alte Torfhütten und Einzelbäume aufgelockert. Leicht rollt es sich durchs Chabisland, oft auf einem Uferweg der Gürbe. Nach Belp erobern vom Flughafen Belpmoos aus Motorflieger und silbrige Kleinjets Berns Luftraum.
Schnöde lassen wir die Bundesstadt östlich liegen, büssen sofort mit schwitzenden Aufstiegen auf die weichen Kuppen des Längenbergs, entschädigt von Alpen-Weitsicht, emsiger Bauernlandschaft und den eingestreuten behäbigen Höfen mit ihren grossen, schützenden Dächern. Und wieder Kurbelarbeit am Schwarzwassergraben. Erholung bietet das Städtchen Schwarzenburg mit seinem verschindelten Kirchenturm aus Holz.
Nach der Sensematt beruhigt sich die wilde Sense, wir begleiten sie artig auf dem Damm bis Laupen, fahren durch die Altstadt mit ihren Läublihäusern. Nach dem stattlichen Fluss Saane ist nochmals ein hügeliges Plateau zu überqueren, und mit dem bern-fribourgischen Grenzgebiet ist auch Golaten erreicht.
Etappen
Die Route besteht aus 2 Etappen, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.
Orte
Anreise / Rückreise
Unsere Empfehlungen zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Empfehlungen Bahn, Bus, Schiff
Zum Verkürzen der Route, zum Überwinden von Höhenmetern oder einfach weil es schön ist, empfiehlt SchweizMobil folgende Strecken mit Bahn, Bus oder Schiff zurückzulegen.
Länge 110 km
HöhenmeterThun (Amsoldingen)–Kerzers (Golaten): 1'100 m
Kerzers (Golaten)–Thun (Amsoldingen): 1'250 m
AnforderungTechnik: mittel
Kondition: mittel
WegweisungFolgen Sie dem abgebildeten Logo auf der roten Wegweisung für das Velofahren.