Die Burg Rudenz beschützte einst Giswil. Heute sind es die Riedwiesen am flachen Sarnersee, die geschützt sind. Die barocke Wallfahrtskirche in Sachseln birgt die Gebeine des Heilligen Niklaus von der Flüe. An den Berghängen wird emsig Milchwirtschaft betrieben, in den grünen Wiesen sitzen verstreut braune Bauernhäuser mit steilem Barockgiebeldach und Klebedächern an der Front.
Ein wilder, mit Felsbrocken durchsetzter Forst, der verwunschene Kernwald trennt die beiden Halbkantone Ob- und Nidwalden. In Stans erinnert das Winkelried-Denkmal auf dem Dorfplatz an eidgenössische Heldentaten. Die Rosenburg, einst Wohnsitz, Kornhaus und Salzlager ist das stattlichste Gebäude des beschaulich gebliebenen Nidwaldner Hauptortes. Ein antikes Standseilbähnli erklimmt das Stanserhorn.
Das Engelberger Tal beginnt sanft, entlang der Aa schnurrt eine Bahn aufwärts. In Wolfenschiessen steht das 400-jährige Höchhus mit seinen vielen Fenstern und den auskragenden Lauben - ein wahres Prunkstück von einem Innerschweizer Herrenhaus. Die Bahn braucht grosse Zahnräder, die Velofahrer kleine, damit das Schwändiloch nach Engelberg bezwungen werden kann. Engelberg, einst ein selbständiger Kirchenkleinstaat, ist heute ein quirliges Feriendorf.
Etappen
Die Route besteht aus 2 Etappen, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.
Orte
Anreise / Rückreise
Unsere Empfehlungen zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Empfehlungen Bahn, Bus, Schiff
Zum Verkürzen der Route, zum Überwinden von Höhenmetern oder einfach weil es schön ist, empfiehlt SchweizMobil folgende Strecken mit Bahn, Bus oder Schiff zurückzulegen.
Länge 45 km
HöhenmeterGiswil–Engelberg: 860 m
Engelberg–Giswil: 360 m
AnforderungTechnik: mittel (Grafenort–Engelberg: schwer)
Kondition: mittel (Grafenort–Engelberg: schwer)
WegweisungFolgen Sie dem abgebildeten Logo auf der roten Wegweisung für das Velofahren.