Es ist eine anstrengend hüglige Welt zwischen dem Sensegraben und dem Guggershörnli, das vom traurig-schönen Liebeslied «s'Vreneli ab em Guggisberg» besungen wird. Trotz des Zollhauses gibt es keine Grenze zwischen Bern und Freiburg, es vereinen sich jedoch die Kalte und die Warme Sense. Im Freiburgischen bleiben die Hügel grün, doch wechselt der Klang der Sprache. Im Plasselb-Schlund rauscht die Ärgera/La Gérine, die auch den Röstigraben zwischen der deutschen und der welschen (französischen) Schweiz markiert.
Die Route durchfährt eine gekerbte, von Graswirtschaft geprägte Landschaft. In der Ferne taucht gelegentlich die Silhoutte der Stadt Fribourg auf. Seit 1948 wird das Wasser der Saane vom Staudamm von Rossens aufgehalten, der lichte Spiegel des Lac de la Gruyère verleiht dem einst zerklüfteten Graben ein heiteres Gepräge.
Bald stossen wir auf das Flüsschen Glâne, die Weiden werden flacher, das Hügelstädtchen Romont lockt mit dem Glasmuseum und die Panoramen mit den Alpengipfeln werden gewaltiger, zum Beispiel vom Garten des Schlosses Rue aus. Die Hügelzüge werden nicht kleiner, nur die Bergrücken flacher und die Sicht weitet sich. Klingklang - ein Bähnchen, es begleitet uns nach Châtel-St-Denis, dem Bindeglied zwischen Moléson und Lac Léman.
Etappen
Die Route besteht aus 3 Etappen, die sich auch gut für Tagesausflüge eignen.
Orte
Anreise / Rückreise
Unsere Empfehlungen zur Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
Empfehlungen Bahn, Bus, Schiff
Zum Verkürzen der Route, zum Überwinden von Höhenmetern oder einfach weil es schön ist, empfiehlt SchweizMobil folgende Strecken mit Bahn, Bus oder Schiff zurückzulegen.
Länge 94 km
davon ungeteert: 2 km
HöhenmeterSchwarzenburg–Châtel-St-Denis: 1'350 m
Châtel-St-Denis–Schwarzenburg: 1'350 m
AnforderungTechnik: leicht
Kondition: mittel
WegweisungFolgen Sie dem abgebildeten Logo auf der roten Wegweisung für das Velofahren.